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Geschrieben von: Administrator
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Montag, den 06. Oktober 2008 um 10:12 Uhr |
Wirtschaftlichkeit Kraft Wärme Kopplung – Blockheizkraftwerke ( BHKW)
BHKW´s gehören zu den energieeffizientesten Haustechnikanlagen. Aufgrund steigender Energiekosten (Öl-, Gas- und Strom) werden BHKW´s wirtschaftlicher.
Wärmebedarf
Die Leistung richtet sich nach eigenem Wärmebedarf! Ein BHKW lohnt sich nur dann, wenn die produzierte Wärme auch verbraucht oder gespeichert werden kann. Der Wärmebedarf im Haushalt hängt mit den energetischen Vorrausetzungen des Objektes und den Verbrauchsgewohnheiten zusammen.
In der Regel lohnt ein BHKW schon bei ca. 3800 KWh im Jahr!
Um ein BHKW optimal auszunutzen sollte nicht nur die Heizung, sondern auch Brauchwasser für Bad, Küche, Waschmaschine erwärmt werden.
Ein BHKW ist in der Anschaffung kostenintensiver als ein herkömmlicher Brennkessel. Aufgrund der enormen Stromkosteneinsparung hat sich ein BHKW nach wenigen Jahren amortisiert.
Kraft Wärme Kopplung - Vorteile*
• Unabhängigkeit von teurer Energieversorgung mit Öl- oder Gas
• Anlage passt in einen kühlschrankgroßen Kasten
• Strom: Verzicht auf Kauf; Vergütung bei Überschüssen, Mineralöl-Steuer-Erstattung
• Umwelt- und Klimaschutz: Betrieb mit CO2-neutraler Biomasse (Biogas, Pellets, Pflanzenöl) oder sogar Solarmodulen möglich; zukünftig auch Brennstoffzelle; kein CO2-intensiver Strom aus Kohlekraftwerken; kein Atomstrom; geringe Abgasemissionen auch bei Einsatz fossiler Energieträger
• Energie Sparen: 40% weniger Primärenergieverbrauch als bei Ölheizung und Netzstrom
• Wirtschaftlichkeit durch Förderung, Stromverkauf und lange Laufzeit
• Leistungsniveau nach Bedarf
• bei Gasantrieb: Umstieg auf Biogas problemlos möglich
• bei Stirlingmotor: Betrieb praktisch mit jeder Energiequelle möglich
*je nach Modell treffen nicht alle Punkte zu
BHKW- Funktionsweise
Es wird Strom durch eine Motor-Generator-Einheit erzeugt die gekoppelt mit Wärmetauscher, die Wärme im Kühlwasser und im Abgas auf den Wasserkreislauf für Heizungs- und Brauchwasser übertragen. Integrierte Mikroprozessoren steuern den bedarfsgerechten Betrieb.
Da beim Betrieb immer Wärme und Strom gleichzeitig anfallen, sollte die Anlage auf einen fixen Grundlastbetrieb ausgerichtet sein um eine Wirtschaftlichkeit zu gewährleisten!
Zusätzlich benötigte Wärme kann eine zusätzliche Kesselanlage liefern, umgekehrt kann ein Wasserspeicher zuviel produzierte Wärme auffangen.
BHKW- Antrieb
Otto-Motoren, die Öl oder Gas intern verbrennen, oder Stirlingmotoren (externe Wärmequelle notwendig), Otto-Motor mit interner Verbrennung für Heiz-& Pflanzenöl, Erd-& Biogas. Gasmotoren funktionieren wahlweise mit Erd-& Biogas. Für Pflanzenöl gibt es spezielle Motoren. Ein Stirlingmotor braucht eine externe Wärmequelle. Die Wärme erhitzt ein Arbeitsgas im Motor. Dieses treibt durch Ausdehnung und Verdichtung zwei interne Kolben an. Über einen Generator wird Strom erzeugt. Stirlingmotoren funktionieren praktisch mit jeder Wärmequelle. Diese kann ein Brennkessel sein oder ein Solarmodul. Stirlingmotoren gelten daher als besonders umweltfreundlich. Sie können mit regenerativen Energien wie Solarenergie, Holz- und anderen Pellets, Pflanzenöl oder Biogas betrieben werden. Die Schadstoffemission entspricht dem niedrigen Niveau moderner Brennwerttechnik.
Aufgrund einer nichtvorhandenen Verbrennung im Motor, verschleißen Stirlingmotoren langsamer als Ottomotoren. Ein Stirling - BHKW läuft 5000 Stunden länger als ein Otto Motor BHKW.
Nutzen Sie die Gelegenheit und fordern Sie Ihre Beratung und ein unverbindliches Angbot ein:
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Telefon: +49 (30) 91743467
Fax: +49 (30) 91743468
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Februar 2009 um 21:39 Uhr |