Herstellung von Pellets
Pellets werden ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt. Erlaubt ist lediglich die Zugabe von max. 2 % Presshilfsmitteln (z.B. Stärke). Die Bindung der Pellets erfolgt durch das holzeigene Lignin und hohen Druck während des Pressens des Holzrohstoffes durch eine Matrize. Nach Verlassen der Presse werden die Pellets in die gewünschte Länge geschnitten.
Der Energiegehalt für die Herstellung und Bereitstellung der Pellets aus trockenen Sägespänen ist im Vergleich zur Bereitstellung von Erdgas oder Heizöl gering.
So beträgt der Energieaufwand zur Bereitstellung von Pellets nur 2,7 % der Endenergie, bei Erdgas dagegen 10 % und bei Heizöl sogar 12 %. Kommen feuchte Sägespäne oder Waldrestholz zum Einsatz, steigt der Energieaufwand aufgrund des höheren Wassergehaltes.
Qualitätsanforderung gemäß DIN 51731
Ökologische Vorteile
Verringerung des Treibhauseffekts:
Pellets sind CO2-neutral. Das bedeutet, dass bei der Verbrennung der Pellets die Menge an Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt wird, die der Baum zuvor beim Wachsen aufgenommen hat (geschlossener Kohlenstoffkreislauf). Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wird dagegen Kohlenstoffdioxid freigesetzt, das seit Millionen von Jahren gespeichert ist. Diese Freisetzung führt zu einer Erhöhung des CO2-Gehaltes in unserer Atmosphäre und ist maßgeblich für den anthropogenen Treibhauseffekt verantwortlich.
Nutzen von Pelletheizungen & Kaminöfen
Pelletöfen bieten behagliche Wärme bei größtmöglicher Schonung der natürlichen Ressourcen.
Bedienfreundlichkeit
Pelletöfen sind leicht zu bedienen. Sie wählen Ihre Wunschtemperatur, den Rest regelt der Ofen. Selbstverständlich können Sie die maximale Heizleistung auch von Hand begrenzen; damit sind bei niedriger Heizleistung lange Laufzeiten möglich. Eine tägliche optische Kontrolle des Brennkopfes wird generell empfohlen.
Start - Stop - Funktion
Ein integrierter Raumtemperaturfühler startet den Ofen temperaturabhängig mittels einer keramischen Zündung und schaltet beim Erreichen der Solltemperatur ab.
Komfortable Handhabung
Einfach, sauber und sicher: Der Brennstoff Pellets besitzt einen hohen Wirkungsgrad und einen hohen Bedienkomfort.
Hoher Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad beträgt, je nach Modell und Heizleistung, bis zu 94 %.
Servicefreundlichkeit
Viele kleine Wartungsarbeiten können selbst durchgeführt werden. Und sollte mal ein Service vom Fachmann notwendig sein, sind alle zu wartenden Bauteile sehr gut zugänglich; der Pelletofen muss also nur selten vom Kamin getrennt werden.
Wasserwärmetauscher
Der Pelletofen kann auch mit integriertem Wasserwärmetauscher geliefert werden. Die hydraulische Anschlussgruppe ist bereits im Ofen eingebaut und anschlussfertig vormontiert. Somit ist eine einfache und schnelle Anbindung an verschiedene Heizsysteme problemlos möglich.
Optimales Preis-Leistungsverhältnis
Holzpellets sind bei vergleichbarer Heizleistung preisgünstiger als Öl und Gas.
Einzelöfen
Pellet- Einzelöfen gibt es bis ca. 11 kW Leistung. Ihr Einsatz ist hauptsächlich für die Beheizung einzelner Wohnräume oder in Kombination mit anderen Heizsystemen gedacht. Sie werden wie Kaminöfen im Wohnraum des Hauses aufgestellt.
Die Einzelöfen besitzen einen vom Brennraum abgetrennten Vorratsbehälter, der von Hand befüllt werden muss. In Abhängigkeit vom Heizbedarf ist der Behälter so ausgelegt, dass der Vorrat für eine Brenndauer zwischen 24 und 100 Stunden ausreicht und auch während des Heizbetriebes gefahrlos aufgefüllt werden kann.
Die Pellets werden vollautomatisch aus dem Vorratsbehälter in den Verbrennungsraum mittels Förderschnecke transportiert und elektrisch gezündet. Die Menge wird durch die zuvor gewünschte Heizleistung bzw. Raumtemperatur bestimmt.
Bei einigen Anlagen steuert eine digital-elektronische Überwachung das optimale Verhältnis von Verbrennungsluft, Pellets und Betriebstemperatur und führt dadurch zu einem exakt aufeinander abgestimmten Verbrennungsvorgang mit geringen Emissionen und hohen Wirkungsgraden von bis zu 95%.
Zentralheizungen
Sollen Ein- und Zweifamilienhäuser allein mit Pellets beheizt werden, können so genannte Pellet- Zentralheizungen im Heizraum eines Gebäudes installiert werden. Es sind derzeit zwei verschiedene Systeme(halb- und vollautomatisch) erhältlich. Die Systeme unterscheiden sich lediglich in dem Arbeitsaufwand bei der Befüllung ihres Vorratsbehälters bzw. Lagerraums. Die halbautomatischen Anlagen besitzen einen größeren Vorratsbehälter, der von Hand befüllt wird. Empfohlen wird hierbei ein Vorratsvolumen von mindestens 400 l. Vollautomatische Anlagen dagegen sind über eine Förderschnecke oder eine Saugaustragung mit einem Lagerraum oder -tank verbunden, aus dem die Pellets vollautomatisch zum Ofen transportiert werden. Im Idealfall ist der Lagerraum so konzipiert dass er nur einmal im Jahr mit Hilfe eines Tankwagens aufgefüllt werden muss.
Anstelle der Förderschnecke kann wahlweise auch eine Anlage mit Saugaustragung gewählt werden. Die Austragung der Pellets durch eine Saugförderung hat den Vorteil, dass der Lagerraum der Pellets nicht zwangsweise im Nachbarraum liegen muss, sondern sich auch in größerer Entfernung (bis zu 20 m) und nicht unbedingt ebenerdig zum Heizraum befinden kann. Die Menge wird durch die zuvor gewünschte Heizleistung bzw. Raumtemperatur bestimmt.
Durch den Einbau eines Pufferspeichers (nicht zwingend) bei Pellet- Zentralheizungen ist es jedoch möglich, die Zahl der Brennerstarts zu reduzieren und den Heizkessel immer im Volllastbetrieb laufen zu lassen. Der Wirkungsgrad wird erhöht bei gleichzeitiger Emissionssenkung. Gerade für Gebäude mit einem niedrigen Wärmebedarf ist der Einbau eines Pufferspeichers sehr empfehlenswert.
Um eine direkte Belüftung (Verbrennungsluftversorgung) zu gewährleisten sollte der Aufstellraum mindestens eine Gebäudeaußenwand haben.
Nutzen Sie die Gelegenheit und fordern Sie Ihre Beratung und ein unverbindliches Angbot ein:
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Telefon: +49 (30) 91743467
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