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Solar Energie
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 06. Oktober 2008 um 10:11 Uhr
Nutzen Sie die Solarenergie noch effizienter aus!
Die gewonnene Energie von Solarthermie kann wegen dem fehlenden Bedarfs im Sommer kaum genutzt werden. Wir nutzen diese Energie zum Beispiel um Strom zu erzeugen oder Kälte (Adsorption) für Klimaanlagen zu produzieren.

Solare Energie
Die Geschichte der Solarenergie zu beschreiben, hieße praktisch die Entwicklung der Energiegewinnung überhaupt darzustellen, denn bis zur Erfindung der Dampfmaschine hat der Mensch fast nur aus erneuerbaren Energiequellen geschöpft, die alle mehr oder weniger direkt von der Sonne abhängen. Die genauere Untersuchung, wie jeweils in den einzelnen Epochen oder Kulturen Energie erzeugt wurde, kann als Wegweiser dienen, der neben den technischen Errungenschaften sowohl gewisse historische Entwicklungen als auch die Bedingungen für den jeweiligen Lebensstandart offen legt. Ausgehend von dem Begriff „Energie“ als Grundlage und Notwendigkeit jedes Lebewesens, kann darüber hinaus die Ausnutzung und Weiterentwicklung der verschiedenen Energieformen durch den Menschen als treibende Kraft von Geschichte bezeichnet werden. Angefangen mit der Kultivierung des Feuers, die einen entschiedenen Schritt in der Menschheitsgeschichte bedeutet, bis in unser 20. Jahrhundert, das trotz hochtechnisierter Energieversorgungssysteme das Problem der Energieerzeugung wieder zur Frage nach Lebensbedingung führt, lassen sich eine Reihe an Errungenschaften auf dem Gebiet der regenerativen Energieformen aufzählen.

„Energiepreise hin oder her“ 
Die stetig steigenden Kosten für Öl, Gas und Strom lassen immer mehr Hausbesitzer aufmerksam auf die umweltschonende und frei zur Verfügung stehende Sonnenenergie werden.  Die Sonne strahlt jährlich eine Energiemenge von 1.000 Kilowatt auf jeden Quadratmeter Erde in Deutschland. Dieses vergeudete Energiepotential entspricht cirka 100 Litern Heizöl oder 100 Kubikmetern Erdgas. Diese Energie, ist für jeden nutzbar!
Wichtig bei der Entscheidung für Solarenergie ist, vorausschauend auf die nächsten 20 Jahre zu agieren.  Man sollte sich  über die Anlagengröße einig sein da spätere nachträgliche Änderungen an angelegten Techniken meist sehr teuer sind. Solarenergie kann auf zwei verschiedene Weisen gewonnen werden, als Solarwärme und Solarstrom. Die Gewinnung von Solarwärme erfolgt mit Solarkollektoren auch Solarthermie genannt, die sicher jeder schon einmal auf Dächern gesehen hat. Die Gewinnung von Solarstrom erfolgt mit Solarzellen auch Photovoltaik genannt. Man unterscheidet also zwischen Thermischen (also für Warmwasser und auch Heizung) und elektrischen Anlagen (zur Stromversorgung).

Thermische Anlagen
Für die thermische Nutzung sind so genannte Solarkollektoren verantwortlich. Sie dienen der Warmwasserversorgung, indem sie die Sonnenenergie sammeln und die Wärme über eine Pumpe an die Wasserspeicher weitergeben. Größere Anlagen können auch die Heizkörper mit Warmwasser versorgen. Sollten die Speicher einmal  leer sein, springt automatisch die Heizanlage an. Durch die thermische Nutzung der Solaranlage kann der Einsatz fossiler Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle) auf über die Hälfte reduziert werden! Die Investition für Solarkollektoren überschaubar. Solarthermische Anlagen müssen wirtschaftlich rentabel sein, damit der Benutzer einen deutlichen Beitrag zur Wärmegewinnung spürt. Marktanreizmodelle und Förderprogramme des Staates für den Einbau von Solaranlagen unterstützen den Aufschwung der Solarenergie. Sie reduzieren die Kosten und sorgen für die nötige Effizienz. Insgesamt sind auf deutschen Dächern und Fassaden über 1.000.000 Anlagen installiert,
Die enorme Nachfrage der letzten Jahre hat die Investitionskosten sinken lassen. Eine Ersparnis von 40% als vor 15 Jahren für Solarwärme.

Elektrische Anlagen - Photovoltaik
Solarmodule wandeln die Lichtenergie in Strom um(Photovoltaik) Der solargenerierte Strom wird nach dem "Stromeinspeisegesetz" von 1991 direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Der eingespeiste Strom wiederum wird von den Privathaushalten über einen eigenen Stromleser abgelesen und von den Versorgungsunternehmen pro Kilowattstunde sozusagen ‚abgekauft’. In 20 Jahren kann mit einer Standard-Photovoltaikanlage aktuellen Niveaus cirka 25.000 Euro ‚verdient’ werden. Die Investition für eine Solarmodul-Anlage liegt je nach Größe bei 15.000 bis 20.000 Euro.
Seit Anfang der 90 er Jahre  haben sich die Kosten für Solarstromerzeugung um 70 Prozent gesenkt.

Seitdem die Bundesregierung im Jahr 2000 mit dem ‚Erneuerbare Energien Gesetz’ die Grundlage zur Förderung alternativer Energien geschaffen hat, ist ein immenser Aufschwung in der Branche zu verzeichnen. Das Gesetz verpflichtet die Netzbetreiber, den Strom aus privaten Photovoltaik-Anlagen abzunehmen und diesen zu einem festen Preis vergüten zu müssen. Der Anteil der Solarenergie am Stromverbrauch in Deutschland liegt momentan bei 0,02% und soll bis zum Jahr 2010 auf 1% steigen. Die Solarindustrie hat Berechnungen aufgestellt, wonach der Anteil des Solarstroms am weltweiten Gesamtstromverbrauch bis zum Jahr 2040 auf 20% angestiegen sein wird.
Theoretisch könnte der gesamte weltweite Energiebedarf durch Solarenergie auf einer Fläche von 700 x 700 km in der Sahara abgedeckt werden.

Förderung des Eigenverbrauchs von Solarstrom Neuregelung in § 33 (2) EEG 2009

Der Eigenverbrauch von erzeugtem Strom war bisweilen nicht wirtschaftlich. Diese Situation wird jedoch mit Inkrafttreten des neuen EEG zum 01.01.09 geändert. Für Solarstromanlagen bis 30 kWp, die ab dem 01.01.2009 angeschlossen werden, bietet der Gesetzgeber in § 33 (2) künftig folgende Möglichkeit an: Anlagenbetreiber können Ihren Solarstrom teilweise oder vollständig selbst verbrauchen und erhalten dafür eine festgelegte Vergütung (Inbetriebnahme 2009 = 25,01 Ct/kWh). Den nicht verbrauchten Anteil des erzeugten Solarstroms können sie weiterhin in das öffentliche Netz zum regulären Vergütungssatz (Inbetriebnahme 2009 = 43,01 Ct/kWh) einspeisen. Bedingung hierfür ist, dass der Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe von Anlagenbetreibern oder Dritten selbst verbraucht wird und die Höhe des Verbrauchs exakt nachgewiesen wird.

In der Begründung zu § 33 (2) EEG 2009 heißt es hierzu...

"Der Anspruch auf Vergütung für selbst genutzten Strom ist neu in das EEG aufgenommen worden und soll einen Anreiz setzen, Strom aus Erneuerbaren Energien selbst dezentral zu verbrauchen. Statt den erzeugten Strom ins Netz einzuspeisen und im Gegenzug anderen Strom zum Eigenverbrauch aus dem Netz zu entnehmen, wie es heute häufig geschieht, soll eine Eigenenergieversorgung erfolgen.
Die Vergütung für selbst genutzten Strom liegt 18 Cent niedriger als die in Absatz 1 und 2 für Anlagen mit einer installierten Leistung von 30 Kilowatt vorgesehene Vergütung. Grund für die niedrigere Vergütung bei einem Eigenverbrauch ist, dass der Durchschnittpreis für Endkunden nach Angaben des BDEW bei ca. 20 Cent pro Kilowattstunde liegt. Die Kosten, die der Kunde hätte, wenn er den Strom einkaufen würde, müssen bei einer Vergütung von selbst genutztem Strom abgezogen werden. Dies vermeidet übermäßige Gewinne für den Anlagenbetreiber und Kosten für die Stromverbraucher. Dadurch, dass bei der Eigennutzung von Strom letztlich ein geringerer Preis anfällt (da von der Vergütung nur 18 Cent und nicht die üblichen Kosten in Höhe von 20 Cent abgezogen werden), soll ein Anreiz für die Eigennutzung geschaffen werden."
 
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. Februar 2009 um 21:39 Uhr